Worpswede im Dritten Reich 1933-1945
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1.Aufl. 2011
304 Seiten
141 Abb. s/w, Hard Cover

ISBN: 978-3-938275-89-4
Ladenpreis: 19,80 EURO
Auch in Worpswede, der wohl bekanntesten deutschen Künstlerkolonie, saßen die Nationalsozialisten fest im Sattel. Ortsgruppenleiter Ferdinand Stolte tat mit den über 300 Parteigenossen alles, "damit man in der Welt einmal von dem neuen, dem nationalsozialistischen Worpswede" spricht. Wie es sich präsentierte und die Künstler bei seiner Gestaltung mithalfen, ist ebenso zentrales Thema der detaillierten Untersuchung wie die Pläne des Propagandaministeriums und der Gauleitung von Ost-Hannover, Worpswede zum Kulturzentrum des gesamten niederdeutschen Raumes sowie zum Mittelpunkt niederdeutscher Heimatkunst auszubauen.

Der Autor hat neben den Archiven die wichtigsten Presseorgane ausgewertet und die Rolle von Worpsweder Künstlern und Schriftstellern - wie z.B. von Fritz Mackensen, Lore und Carl Emil Uphoff, Martha Vogeler, Walter Bertelsmann, Wilhelm Bartsch, Walter Hundt, Waldemar Augustiny, Wilhelm Scharrelmann, Gustav Schenck, Manfred Hausmann und Ludwig Tügel - ebenso beachtet wie die der Handwerker, Bauern, Gewerbetreibenden, Händler, Lehrer, Pastoren, Frauen und der Verbände und Vereine.

Zahlreiche Abbildungen dokumentieren, wie sich Worpswede unter dem Hakenkreuz einrichtete und wie die Propaganda den Alltag der Menschen auf sehr geschickte, vielfältige sowie für jedermann sichtbare Weise beeinflusste.
Bücher


Landschaft, Licht und ...
Waldemar Augustiny
Worpswede im Dritten Reich



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